Schwurhand, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSchwur-hand
WortzerlegungSchwurHand
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

rechte Hand, die man beim Schwören eines Eides (mit ausgestrecktem Daumen, Zeige- u. Mittelfinger) erhebt

Typische Verbindungen
computergeneriert

erhoben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Schwurhand‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Triumphierende senkte langsam die Schwurhand und tauchte ihre drei gestreckten Finger in die Seitenwunde.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 265
Bei den letzteren unterscheidet man eine Schwurhand, eine Segenhand, und zwei ineinander gelegte Hände heißen Treuhände.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22040
Er reckte die Faust seiner Schwurhand, seine Armbanduhr kam zum Vorschein.
Süddeutsche Zeitung, 30.12.1995
Er griff mit der Schwurhand das Motiv des offiziellen Plakats auf und versprach dem Postwertzeichen damit „eine starke Wirkung in der Öffentlichkeit“.
Die Zeit, 20.09.1956, Nr. 38
In Bayern spielt auch die Geschichte des als "Old Schwurhand" bekannten früheren CSU-Generalsekretärs Friedrich Zimmermann.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.2000
Zitationshilfe
„Schwurhand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Schwurhand>, abgerufen am 21.10.2019.

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