Sedisvakanz, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSe-dis-va-kanz (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

katholische Kirche Zeitraum, während dessen das Amt des Papstes oder eines Bischofs unbesetzt ist

Typische Verbindungen zu ›Sedisvakanz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beginn Konklave sogenannt Übergangszeit

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sedisvakanz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sedisvakanz‹

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Im Jahr 236 hatte die Sedisvakanz ganze sieben Tage gedauert.
Die Welt, 15.04.2005
Wenn nicht bald etwas passiert, drohen Sedisvakanz und Interim mit allen schlimmen Folgen fürs gläubige Abonnentenvolk.
Der Tagesspiegel, 01.05.2005
Das lateinische Wort Sedisvakanz bezeichnet den Zeitraum, in dem ein päpstlicher oder bischöflicher Stuhl nicht besetzt ist.
o. A. [H. B.]: Sedisvakanz. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]
Doch wurde die Frage der Zuständigkeit der Kardinäle in der Sedisvakanz für Einhaltung oder Abänderung der Ordnungen damals lebhaft diskutiert.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 20722
Der König erhielt praktisch für das ganze Territorium das Recht der Bischofsernennung und der Verwaltung der Erträgnisse während einer Sedisvakanz.
o. A.: Die Kirche im Zeitalter des Absolutismus und der Aufklärung. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1970], S. 1478
Zitationshilfe
„Sedisvakanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sedisvakanz>, abgerufen am 28.02.2020.

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