Seegang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungSee-gang (computergeneriert)
WortzerlegungSee2Gang1
eWDG, 1976

Bedeutung

wellenförmige Bewegung der Meeresoberfläche
Beispiel:
leichter, bewegter, hoher, starker, schwerer Seegang

Thesaurus

Synonymgruppe
Dünung · ↗Gewoge · Seegang · Wellen · ↗Wellengang · ↗Wellenschlag
Unterbegriffe
  • Rossbywellen · planetarische Wellen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Boot Meer Schiff Strömung Sturm Stärke Welle Wetter Wind Winde Windstärke abreißen aussetzen behindern erschweren heftig herrschen hoch kentern mittel rau rauh rollen ruhig schwer stark stürmisch unterbrechen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Seegang‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort kommt schon etwas mehr Seegang auf, der Wind bläst stärker.
Der Tagesspiegel, 02.11.2000
Auch mit seinem Untergang ist infolge des schweren Seeganges zu rechnen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1942]
Bei dem hohen Seegange ist nicht einmal daran zu denken, die Leichen des verunglückten Regimentes zu bergen.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 10345
Boot zwei riß sich los und war im Augenblick vom Seegang fortgeschwemmt, ohne daß auch nur ein Mann drin saß.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 233
Kaum war noch Seegang zu spüren, vom Wind kein Hauch.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 196
Zitationshilfe
„Seegang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Seegang>, abgerufen am 23.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Seefunk
Seefuchs
Seefrachtvertrag
Seefrachtgeschäft
Seefrachtbrief
seegängig
Seegat
Seegatt
Seegebiet
Seegefecht