Seemannssprache, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Seemannssprache · Nominativ Plural: Seemannssprachen · Verwendung im Plural ungebräuchlich
Aussprache 
Worttrennung See-manns-spra-che
Wortzerlegung  Seemann Sprache
Wortbildung  mit ›Seemannssprache‹ als Erstglied: seemannssprachlich
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
›hinten‹ heißt in der Seemannssprache ›achtern‹

Verwendungsbeispiele für ›Seemannssprache‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit welchem Begriff aus der Seemannssprache bezeichnet man dieses Abdichten eines Schiffes?
Der Tagesspiegel, 30.12.1998
Der Weg dahin führt möglicherweise über einen Niedergang - Treppen kennt die Seemannssprache nicht.
Süddeutsche Zeitung, 31.10.1995
Da ließe sich wohl das gesamte Vokabular einer Spielsituation der Seemannssprache entnehmen.
Die Zeit, 18.09.2008, Nr. 39
In der Seemannssprache mit angelsächsischem Unterton ist eine Handgleich einem Mann.
Die Zeit, 30.06.1972, Nr. 26
Vielleicht ist die Redensart aus der Seemannssprache in die Umgangssprache übergegangen.
Röhrich, Lutz: Kante. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 28970
Zitationshilfe
„Seemannssprache“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Seemannssprache>, abgerufen am 28.01.2022.

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