Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Seitengang, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache  [ˈzaɪ̯tn̩ˌgaŋ]
Worttrennung Sei-ten-gang
Wortzerlegung Seite Gang1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
Nebengang
b)
seitlich, an der Seite verlaufender Gang
2.
Reiten Übung, bei der das Pferd mit der Vor- und Hinterhand auf zwei verschiedenen Hufschlägen vorwärts und seitwärts geht

Verwendungsbeispiele für ›Seitengang‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So geräuschlos wie möglich schiebt sie sich vom Seitengang aus in die halbleere Bank. [Die Welt, 12.05.1999]
Das Üben der Seitengänge darf nicht zu lange ausgedehnt werden. [o. A.: Richtlinien für Reiten und Fahren - Bd. 2: Ausbildung für Fortgeschrittene, Warendorf: FN-Verl. der Dt. Reiterlichen Vereinigung 1990 [1964], S. 44]
In den Seitengängen der Blocks starrten die Häftlinge nach dem Tor. [Apitz, Bruno: Nackt unter Wölfen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1958], S. 350]
In den Seitengängen waren die Totalisatorkästchen aufgestellt, vor denen sich bald ein lebhafter Betrieb entwickelte. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 06.03.1922]
Während dieser Rede schwenkte die Kamera auf einen Seitengang des Parteitags‑Plenums. [Die Zeit, 05.12.2006, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Seitengang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Seitengang>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Seitengalerie
Seitenführung
Seitenfront
Seitenfrage
Seitenflügel
Seitengasse
Seitengewehr
Seitengiebel
Seitengleis
Seitenhalbierende