Seitenlinie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Sei-ten-li-nie
Wortzerlegung SeiteLinie
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
Eisenbahnlinie, die von der Hauptstrecke abzweigt, Nebenlinie
2.
eine in der Geschlechterfolge sich abzweigende Familie, Nebenlinie
Beispiel:
es zeigt sich, daß beide über Äußerungen verfügen von ihren Eltern, Großeltern und Seitenlinien, die dasselbe besagen [ DöblinAlexanderpl.155]

Typische Verbindungen zu ›Seitenlinie‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Seitenlinie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Seitenlinie‹

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Man sieht, er ist an der Seitenlinie immer mit vollem Engagement dabei.
Der Tagesspiegel, 30.11.1998
Also sagt man wohl besser, er schreibt von irgendwo jenseits der Seitenlinie.
Die Zeit, 17.10.1997, Nr. 43
Ihre Seitenlinien blieben vorherrschend in der territorialen Entwicklung, doch ohne die Kraft zur Zusammenfassung zu haben.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 317
Sie sind in den sogenannten Seitenlinien des Fischkörpers untergebracht und zeigen schon geringfügige Änderungen des Wasserdrucks an.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 208
Zum Bruch kam es noch 814 zwischen Ludwig und der karolingischen Seitenlinie Adalhards.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 3711
Zitationshilfe
„Seitenlinie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Seitenlinie>, abgerufen am 24.11.2020.

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