Seitenstechen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Seitenstechens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungSei-ten-ste-chen
WortzerlegungSeiteStechen
eWDG, 1976

Bedeutung

stechender Schmerz in der rechten oder linken Seite hinter den Rippen
Beispiel:
Seitenstechen haben, bekommen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort kriegt er keine Luft mehr, hat Seitenstechen und überrennt trotzdem das ganze Feld.
Bild, 18.09.2000
Um auch ein paar Armmuskeln zu kriegen, habe ich anfangs versucht, die Arme beim Laufen im Takt seitwärts hochzuheben, aber davon bekam ich nur Seitenstechen.
Der Tagesspiegel, 08.03.2005
Ich konnte vor Müdigkeit und Seitenstechen kaum etwas essen und auch nur schlecht schlafen.
Christ, Lena: Erinnerungen einer Überflüssigen. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1912], S. 16876
Ein Schmerz, schlimmer als das schlimmste Seitenstechen, nahm mir den Atem, Sand brannte in meinen Augen.
Schulze, Ingo: Neue Leben, Berlin: Berlin Verlag 2005, S. 136
Als Zeichen der Ausschaltung des betreffenden Lungenteils schließen sich Atemnot und Seitenstechen sowie Reizhusten mit blutigem Auswurf an.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 360
Zitationshilfe
„Seitenstechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Seitenstechen>, abgerufen am 11.12.2019.

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