Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Selbstaufopferung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Selbst-auf-op-fe-rung
eWDG

Bedeutungen

1.
Hingabe an eine Aufgabe, die man ohne Rücksicht auf die eigenen Interessen erfüllt
Beispiel:
sie umsorgte die Schwerkranken mit Selbstaufopferung
2.
Aufopferung des eigenen Lebens

Thesaurus

Verwendungsbeispiele für ›Selbstaufopferung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ohne die Selbstaufopferung der Mutter hätte es ihn das Leben gekostet. [Die Welt, 04.03.2000]
Nein, sagt der also, von Selbstaufopferung kann nun wirklich keine Rede sein. [Der Tagesspiegel, 31.10.2004]
Schwärmerisch ist sie, demütig statt herrisch in Fragen der Kunst, und zur Selbstaufopferung neigend. [Der Spiegel, 30.01.1989]
Mit diesem kurdischen Wort wird die Selbstaufopferung für die PKK und ihren Führer bezeichnet. [Süddeutsche Zeitung, 18.02.1999]
Solch ein Tun muß doch wohl als Selbstaufopferung und nicht als S. beurteilt werden. [Saenger, H.: Selbstmord. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 41927]
Zitationshilfe
„Selbstaufopferung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbstaufopferung>.

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