Selbstbekenntnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Selbstbekenntnisses · Nominativ Plural: Selbstbekenntnisse
Aussprache
WorttrennungSelbst-be-kennt-nis
Wortzerlegungselbst1Bekenntnis
eWDG, 1976

Bedeutung

Geständnis der eigenen Schuld, der eigenen Fehler vor sich selbst oder vor anderen, ohne dazu gezwungen zu sein

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sobald er ausgesprochen oder aufgeschrieben ist, kann er ein Selbstbekenntnis oder ein Diskussionsbeitrag sein.
Die Zeit, 22.03.1996, Nr. 13
Doch erst 1929 vollzieht er in seinem Selbstbekenntnis »Malerglück und Malerleben« den endgültigen Bruch.
o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2584
Das Selbstbildnis als freiwilliges wie auch als unfreiwilliges Selbstbekenntnis sind beides Möglichkeiten des subjektivistischen Jahrhunderts gewesen.
Beenken, Hermann: Das Neunzehnte Jahrhundert in der deutschen Kunst, München: Bruckmann 1944, S. 385
Wulfens Cicerone des rücksichtslosen Lebensgenusses ist das ungeschminkte Selbstbekenntnis eines derartigen Typus.
Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 394
Kaum einzuordnen springt die drahtige Amerikanerin zwischen konventionellem Akustik-Rock und Free-Jazz, zwischen klarem Selbstbekenntnis und unklarem Kunstlied hin und her.
Der Tagesspiegel, 12.02.2001
Zitationshilfe
„Selbstbekenntnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbstbekenntnis>, abgerufen am 18.06.2019.

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