Selbstbespieglung

Alternative SchreibungSelbstbespiegelung
GrammatikSubstantiv
WorttrennungSelbst-be-spieg-lung ● Selbst-be-spie-ge-lung (computergeneriert)
eWDG, 1976

Bedeutung

abwertend selbstgefälliges Verhalten
Beispiel:
sein ganzes Werk ist eine einzige Selbstbespieglung/Selbstbespiegelung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Hang eitel ewig gefällig intellektuell ironisch medial narzißtisch neigen rein ständig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbstbespieglung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist eine Chance nach der Selbstbespiegelung der vergangenen Monate.
Der Tagesspiegel, 06.05.2005
Fast ebenso sehr verabscheut er die Selbstbespiegelung der deutschen Generation Golf.
Die Zeit, 27.08.2003, Nr. 35
Man hat über diese Selbstbespiegelung roh oder fein gespottet, immer mit Unrecht.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 568
Und auch Herodot, der schließlich sein Lebenswerk diesem Problem widmete, kannte keine wohlfeile hellenische Selbstbespiegelung.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3694
Es ist eine öffentliche Seele, die sich da poetisch ausspricht, keine pubertäre Selbstbespiegelung, sondern es sind Herzensregungen, in feste Formen gebracht für den öffentlichen Gebrauch.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 25
Zitationshilfe
„Selbstbespieglung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbstbespieglung>, abgerufen am 18.04.2019.

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