Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Selbsterniedrigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Selbst-er-nied-ri-gung
Wortzerlegung selbst1 Erniedrigung
eWDG

Bedeutung

eigene moralische Herabwürdigung

Thesaurus

Synonymgruppe
Beugemann · Bückling · Ergebenheitsbekundung · Kniefall · Kotau · Kratzfuß · Selbsterniedrigung · Unterwerfung  ●  Unterwerfungsgeste  Hauptform · Proskynese  geh., veraltet, historisch
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Selbsterniedrigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die heutige würdelose Selbsterniedrigung unseres Volkes möchte ich nicht noch einmal erleben. [Die Zeit, 30.12.1966, Nr. 53]
Wo sie noch zu treffen sind, spüren sie endlich die Selbsterniedrigung. [Die Zeit, 25.02.1963, Nr. 08]
Entweder wir berauschen uns an einer Überhöhung oder finden aus einer Selbsterniedrigung nur sehr schwer heraus. [Die Welt, 09.05.2001]
Mit einer erstaunlichen Neigung zur Selbsterniedrigung machen Politiker diese eindeutige Zuteilung der Verantwortung mit. [Die Zeit, 27.12.2010 (online)]
Wer aus geschäftlichen Gründen „nach drüben“ mußte, ärgerte sich hinterher wochenlang über diese Selbsterniedrigung. [Die Zeit, 25.02.1985, Nr. 08]
Zitationshilfe
„Selbsterniedrigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbsterniedrigung>.

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