Selbsterniedrigung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSelbst-er-nied-ri-gung
Wortzerlegungselbst1Erniedrigung
eWDG, 1976

Bedeutung

eigene moralische Herabwürdigung

Thesaurus

Synonymgruppe
Beugemann · ↗Bückling · ↗Ergebenheitsbekundung · ↗Kniefall · ↗Kotau · ↗Kratzfuß · Selbsterniedrigung · ↗Unterwerfung  ●  ↗Unterwerfungsgeste  Hauptform · ↗Proskynese  geh., veraltet, historisch
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Akt Spazierengehe

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbsterniedrigung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die heutige würdelose Selbsterniedrigung unseres Volkes möchte ich nicht noch einmal erleben.
Die Zeit, 30.12.1966, Nr. 53
Entweder wir berauschen uns an einer Überhöhung oder finden aus einer Selbsterniedrigung nur sehr schwer heraus.
Die Welt, 09.05.2001
Der Höhepunkt der Selbsterniedrigung folgte dann bei seiner Bewerbungsrede vor der Wahl.
Süddeutsche Zeitung, 14.10.2002
Durch Drohungen und Selbsterniedrigung sucht er die Höflinge zu bewegen, ihn zu seiner Tochter zu führen, im dritten Akt von Verdis Rigoletto.
Fath, Rolf: Arien - C. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 3311
Diese, verdrückt in die schmerzlichste und schmierigste Innerlichkeit, verwandelt sich zu Krankheit und Selbsterniedrigung, kommt wieder hervor als Aggression und Drohgebärde, selbst gegen den Anerkannten.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 355
Zitationshilfe
„Selbsterniedrigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbsterniedrigung>, abgerufen am 19.11.2019.

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