Selbstorganisation, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Selbst-or-ga-ni-sa-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

spontane Entstehung, Bildung aus sich selbst heraus, ohne eine von außen hinzukommende Kraft, ohne von außen wirkende Faktoren

Typische Verbindungen zu ›Selbstorganisation‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbstorganisation‹.

Verwendungsbeispiele für ›Selbstorganisation‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Begriff Selbstorganisation bezog sich jedoch – zurückblickend muß man sagen »nur« – auf die Strukturen eines Systems. [Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 17]
Allerdings trägt der Vergleich von wirtschaftlicher mit natürlicher Selbstorganisation nicht allzu weit. [Die Zeit, 23.01.1998, Nr. 5]
Bildung sei ein Prozess der Selbstorganisation, das ist seine These. [Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49]
So wird mancher selbstverständliche Service der öffentlichen Hand durch bürgerliche Selbstorganisation ersetzt werden. [Die Zeit, 09.12.2002, Nr. 49]
Auch wenn der Adel oft totgesagt wurde, wird er dank perfekter Selbstorganisation nie aussterben. [Süddeutsche Zeitung, 31.05.2003]
Zitationshilfe
„Selbstorganisation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbstorganisation>.

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