Selbststilisierung

WorttrennungSelbst-sti-li-sie-rung (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Verhalten, sich so darzustellen, wie man selbst gern gesehen werden möchte

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dichter Hang Meister Neigung Opfer heroisch ironisch künstlerisch literarisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbststilisierung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die lächerliche Selbststilisierung von Deutschen als Opfer hat ja hierzulande Tradition.
Süddeutsche Zeitung, 07.09.2002
Geld hat sie reichlich, und das investiert sie am liebsten in narzißtische Selbststilisierung.
Die Zeit, 24.10.1986, Nr. 44
Tatsächlich hat der Adel oft versucht, seine kulturelle Selbststilisierung direkt auf der narzißtischen Lust zu errichten.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 126
Die Selbststilisierung wäre albern zu nennen, wenn sie nicht so abgeschmackt wäre, so offensichtlich unangemessen und paranoid.
konkret, 1996
Wie alle autobiographischen Mitteilungen Dantes ist auch diese als Selbststilisierung aufzufassen.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 348
Zitationshilfe
„Selbststilisierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbststilisierung>, abgerufen am 23.05.2019.

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