Selbstverleugnung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Selbst-ver-leug-nung
eWDG

Bedeutung

Verhalten, bei dem die eigenen Gefühle und Wünsche unterdrückt werden

Thesaurus

Typische Verbindungen zu ›Selbstverleugnung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selbstverleugnung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Selbstverleugnung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Freundlichkeit des Gastgebers verlangt keine Selbstverleugnung und darf ihn nicht daran hindern, den Gästen gegenüber ehrlich zu sein. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 233]
Es bedarf für sie der höchsten sittlichen Anstrengung, der größten Selbstverleugnung und Aufopferung, der höchsten religiösen Ernsthaftigkeit, der eigentlichen Heiligkeit. [Jung, Carl Gustav: Psychologische Typen. In: ders., Gesammelte Werke, Bd. VI, Zürich u. a.: Rascher 1967 [1921], S. 120]
Aus seiner Musik leuchtet seine reine, uneigennützige, von Selbstverleugnung erfüllte Seele hervor. [Girardon, Renée: Durey. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 34134]
Aber Selbstverleugnung ist kein Weg zum Glück und zum inneren Frieden. [Bild, 28.03.2003]
Oder muß es sich, um zu solcher Praxis zu gelangen, bis zur Selbstverleugnung undefiniert lassen? [konkret, 1997]
Zitationshilfe
„Selbstverleugnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selbstverleugnung>.

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