Selen, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Selens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungSe-len
HerkunftGriechisch
Wortbildung mit ›Selen‹ als Erstglied: ↗Selenzelle
eWDG, 1976

Bedeutung

dem Schwefel verwandtes, nichtmetallisches chemisches Element, das auch in einer metallischen Modifikation vorkommt, die ein Halbleiter ist, bei Beleuchtung ihre elektrische Leitfähigkeit ändert und aufgrund dieser Eigenschaft in der Technik verwendet wird

Typische Verbindungen
computergeneriert

Eisen Element Indium Jod Kalzium Kupfer Magnesium Metall Mineralstoff Schwefel Spurenelement Tellur Vitamin Zink

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Selen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eine Anwendung für das selten vorkommende Selen fand sich dennoch.
Die Zeit, 10.05.1996, Nr. 20
Auf ihr befindet sich eine Schicht Selen von wenigen hundertstel Millimeter Dicke.
Rhein, Eduard: Du und die Elektrizität, Berlin: Ullstein 1956 [1940], S. 165
Das elementare Selen nimmt nämlich bei höherer Temperatur den Wasserstoff von hydroaromatischen Verbindungen auf und verwandelt sie in aromatische Stoffe.
Langenbeck, Wolfgang: Lehrbuch der Organischen Chemie, Dresden: Steinkopff 1938, S. 354
Die letzte Reaktion kann auch zur Trennung von Schwefel und Selen angewandt werden.
o. A.[Autorenkollektiv]: Chemie der Pseudohalogenide, Heidelberg: Hüthig 1979 [1978], S. 312
Dabei wird auf ein dünnes Kupferband Selen und Indium aufgebracht und mit dem Kupfer fest verbunden.
Die Welt, 02.02.2001
Zitationshilfe
„Selen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Selen>, abgerufen am 12.12.2019.

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