Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sendbote, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Sendboten · Nominativ Plural: Sendboten
Aussprache 
Worttrennung Send-bo-te
Wortzerlegung senden Bote
eWDG

Bedeutung

gehoben jmd., der eine Botschaft, Mitteilung zu überbringen hat, Abgesandter
Beispiel:
Die Ausgewiesenen wirkten als Sendboten des Sozialismus in vielen von der Partei bisher kaum beeinflußten Gebieten [ Gesch. d. dt. Arbeiterbewegung3,62]
jmd., der (im Ausland) als Repräsentant seines Volkes auftritt
Beispiel:
Sänger und Tänzer als Sendboten der jungen afrikanischen Nationalstaaten
übertragen
Beispiel:
Filme können kulturelle Sendboten sein, die vielen Menschen das Erlebnis der Kunst vermitteln

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Sendbote‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sendbote‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sendbote‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gott hat sich von seinen Sendboten viel gefallen lassen, erst recht von den Dichtern. [Die Zeit, 02.08.2012, Nr. 31]
Da schickte man Sendboten in die Welt, um einen zu finden, von dem man die vergessene Technik lernen könnte. [Die Zeit, 23.02.2006, Nr. 09]
Sie haben schon Sendboten ausgeschickt: Bitte, teilt eure Bücher mit uns! [Die Zeit, 06.12.2004, Nr. 49]
Künstler waren, das begriff er nun, nichts anderes als Sendboten. [Die Zeit, 11.02.1991, Nr. 06]
Aus der Stadt verwiesen, kehrte er bald zurück, ließ sich von holländischen Sendboten taufen und taufte selbst. [Stupperich, R.: Roll. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 29123]
Zitationshilfe
„Sendbote“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sendbote>.

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