Sensorium, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Sensoriums · Nominativ Plural: Sensorien
Aussprache
WorttrennungSen-so-ri-um (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1976

Bedeutung

Medizin
1.
meist im Singular
Bewusstsein, Empfindungsvermögen
2.
meist im Plural
Gebiete der Großhirnrinde, in denen die durch Sinnesorgane vermittelten Reize bewusst werden

Thesaurus

Synonymgruppe
Wahrnehmungsfähigkeit · ↗Wahrnehmungsvermögen  ●  ↗Perzeptibilität  fachspr. · Sensorium  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Stimmung ausbilden ausgeprägt besitzen besonder bewahren empfindlich entwickeln entwickelt fein geschärft kritisch moralisch musikalisch schärfen untrüglich verfügen wach ästhetisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sensorium‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es hat ein feines Sensorium dafür, wenn es instrumentalisiert werden soll.
Die Zeit, 11.08.2005, Nr. 33
Eine trügerische Entspannung des Sensoriums war die Folge; sie befiel auch die amerikanischen Medien.
Die Welt, 06.12.2001
Es ist, als würfen große Ereignisse ihren Schatten voraus, der von einem feinfühligen Sensorium wahrgenommen und gedeutet werden kann.
Köberle, A.: Okkultismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 13982
Die reguläre Arbeitsweise der Abstimmung zwischen Sensorium und Verhaltensregulation ist komplizierter.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 126
Er redet auch einmal von den Ganglien als "kleinen Sensorien im Inneren".
Gehlen, Arnold: Der Mensch, Berlin: Junker und Dünnhaupt 1940, S. 228
Zitationshilfe
„Sensorium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sensorium>, abgerufen am 25.04.2019.

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