Shylock

Worttrennung Shy-lock (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich erpresserischer Geldverleiher; mitleidloser Gläubiger

Verwendungsbeispiele für ›Shylock‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erbarmungslos wird dieser Shylock, nachdem ihm seine Tochter weggelaufen ist.
Die Zeit, 13.04.1984, Nr. 16
Dieser Shylock hatte sich nämlich zuvor Mut gemacht für diese Tat.
Süddeutsche Zeitung, 16.11.2001
Man sieht das besonders deutlich bei Shylock oder bei Lear.
Auerbach, Erich: Mimesis, Bern: Francke 1959 [1946], S. 296
Wenn man sechzig Jahre alt geworden ist wie Shylock, ändert man nicht mehr sein Lebensbild.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 369
Wir aber gingen den Abend großartig ins Königliche Theater und hörten Devrient als Shylock.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21664
Zitationshilfe
„Shylock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Shylock>, abgerufen am 29.09.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Shuttlebus
Shuttle-Bus
Shuttle
Shutdown
Shut-down
SI-Einheit
Sial
Sialadenitis
sialisch
siallitisch