Siebung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSie-bung (computergeneriert)
Wortzerlegungsieben1-ung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man rechnet nach dieser Siebung noch mit einer Ausbeute von etwa 50000 neuen Familiennamen.
Die Zeit, 28.06.1963, Nr. 26
Eine dreifache Siebung und Prüfung war notwendig, wobei die Kriminalpolizei tatkräftig mitgewirkt hat.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Selbst die, die bei jeder Siebung von neuem dienstuntauglich befunden wurden, sind plötzlich kriegsverwendungsfähig und werden in die Kasernen geschickt.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 54
Sie brachten Millionen von Menschen in den von ihnen errichteten Vernichtungslagern um und sprachen gleichzeitig in ihren Anordnungen von »Reinigung« und »Siebung«.
o. A.: Vierundsechzigster Tag. Donnerstag, 21. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 6093
In diesen Lagern für Kriegsgefangene und Zivilpersonen wurden Ausrottungen und Folterungen vorgenommen, die von den Deutschen als »Siebung«, »Hinrichtung« und »Sonderbehandlung« bezeichnet wurden.
o. A.: Vierundfünfzigster Tag. Freitag, 8. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 7244
Zitationshilfe
„Siebung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Siebung>, abgerufen am 17.11.2019.

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