Silikat, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Silikat(e)s · Nominativ Plural: Silikate
Aussprache 
Worttrennung Si-li-kat (computergeneriert)
Herkunft Latein
Wortbildung  mit ›Silikat‹ als Erstglied: ↗Silikatgestein · ↗Silikatglas  ·  mit ›Silikat‹ als Letztglied: ↗Aluminiumsilikat · ↗Fluorsilikat · ↗Natriumsilikat
eWDG, 1976

Bedeutung

Chemie Salz der Kieselsäure
Beispiel:
technisch verwendete Silikate sind Quarz, Glimmer, Asbest, Feldspat

Thesaurus

Chemie, Geologie
Synonymgruppe
Kieselsäurensalz · Silikat

Typische Verbindungen zu ›Silikat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Silikat‹.

Verwendungsbeispiele für ›Silikat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rein theoretisch könnte man diesen Prozeß noch verstärken, würde man Silikate ins Meer kippen.
Die Zeit, 06.04.1990, Nr. 15
In der Geburtsphase der Erde scheinen sich viele Silikate gebildet zu haben.
Die Welt, 12.10.2002
Die Alkalien sind weiterhin als Karbonat, Phosphat, Silikat und Sulfat gebunden.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 166
Um die Korrosion im Rohrleitungsnetz zu vermeiden, hat man Kalk, Phosphate (Salz der Phosphorsäure) oder Silikate (Salz der Kieselsäure) dem Wasser zugesetzt.
Wissen und Leben, 1959, Nr. 12
Angewendet wird es (oft als Ersatz für Eisencyanblau) für Pastell, Tempera, in Leim, Kasein, Kalk, Silikat und Öl.
o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 20918
Zitationshilfe
„Silikat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Silikat>, abgerufen am 20.10.2020.

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