Singschwan, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Singschwan(e)s · Nominativ Plural: Singschwäne
WorttrennungSing-schwan
WortzerlegungsingenSchwan
DWDS-Vollartikel, 2019

Bedeutung

kleiner Schwan, der einen schwarzgelben Schnabel besitzt und markante Laute ausstößt
Beispiele:
Im Februar, bevor die Singschwäne wieder zu ihren Brutgebieten im hohen Norden abfliegen, stehen die Chancen gut, ihren Gesang zu hören. Manche beschreiben die sehr speziellen Töne als glockenartig, andere vergleichen sie mit Posaunenklängen. Immer mehr Exemplare von Cygnus cygnus, der bei Alfred Brehm noch Cygnus musicus hieß, überwintern in Deutschland[…]. [Süddeutsche Zeitung, 22.02.2016]
Singschwäne sind sehr ruffreudige Vögel mit einem umfangreichen Stimmrepertoire. Charakteristisch für ihren Ruf ist ein tiefer, nasaler Posaunenklang. […] Die Begrüßungs- und Triumphgeschreie erinnern mit ihrem gigigi und dem Flügelschlagen an die Laute von Gänsen. [de.wikipedia.org, 21.06.2019, aufgerufen am 16.07.2019]
Im Sumpfland ringsum bricht langsam die Dämmerung herein. Die Stille wird nur manchmal unterbrochen. Wenn aus der Ferne das weiche Trompeten der Singschwäne zu vernehmen ist. [Welt am Sonntag, 12.02.2017, Nr. 7]
Etwa die Hälfte der 130 Höckerschwäne (roter Schnabel) und sechs Singschwäne (gelbschwarzer Schnabel) an der Alster und ihren Nebenflüssen haben ihre Reviere noch nicht besetzt. [Welt am Sonntag, 23.04.2000]

Typische Verbindungen zu ›Singschwan‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gans Kranich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Singschwan‹.

Zitationshilfe
„Singschwan“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Singschwan>, abgerufen am 19.02.2020.

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