Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Singweise, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Singweise · Nominativ Plural: Singweisen
Worttrennung Sing-wei-se
Wortzerlegung singen Weise1
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Art und Weise des Singens

Typische Verbindungen zu ›Singweise‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Singweise‹.

Verwendungsbeispiele für ›Singweise‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Rotwelsch der Schlagerdichter ist er ein vorläufig der Singweise unterlegter Text. [Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 39]
Die gepreßte, angespannte Singweise und die Überwucherung des Melos durch eine Fülle von Ornamenten sind jedoch vorderorientalische Zutat. [Reinhard, Kurt: Türkische Musik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1966], S. 1886]
Im Gregorianischen Gesang sind seit dem Mittelalter bis in die Neuzeit häufig neue Texte vorgegebenen Singweisen unterlegt worden. [o. A.: K. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 20579]
Bislang gehört John Dowland vor allem den auserwählten Vortragskünstlern der Alten Musik und einer gepflegten, ziselierten Singweise. [Die Zeit, 09.10.2006, Nr. 41]
Oft kann man eine nahe Beziehung zwischen niederdeutschem und dän. Repertoire und entsprechender Singweise wahrnehmen. [Gudewill, Kurt u. a.: Lied. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 40947]
Zitationshilfe
„Singweise“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Singweise>.

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