Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Skandalon, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Skan-da-lon
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich etw., was Anstoß, Ärgernis erregt

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufsehen · Eklat · Skandal  ●  Paukenschlag  fig. · (großer) Knall  ugs. · Skandalon  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Skandalon‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Skandalon‹.

Verwendungsbeispiele für ›Skandalon‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ansonsten ist es still geworden um das Skandalon auf der Haut. [Die Zeit, 02.07.2013, Nr. 25]
Für manche war allerdings das "illegitime" Paar damals noch ein Skandalon. [Süddeutsche Zeitung, 05.06.1999]
Mittendrin klingelte minutenlang ein Handy, 1996 noch ein brandneues Skandalon. [Die Welt, 23.12.2005]
Das allerdings muss man in diesem Fall nicht unbedingt für das eigentliche Skandalon halten. [Der Tagesspiegel, 01.05.2005]
Wenn man dieses Wort aufgriff, dann zeigte man sein Sterben als Erfüllung und überwand damit das Skandalon des Kreuzes. [Conzelmann, H.: Jesus Christus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19094]
Zitationshilfe
„Skandalon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Skandalon>.

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