Skandalon, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSkan-da-lon (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich etw., was Anstoß, Ärgernis erregt

Thesaurus

Synonymgruppe
Aufsehen · ↗Eklat · Skandal  ●  ↗Paukenschlag  fig. · ↗(großer) Knall  ugs. · Skandalon  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ansonsten ist es still geworden um das Skandalon auf der Haut.
Die Zeit, 02.07.2013, Nr. 25
Für manche war allerdings das "illegitime" Paar damals noch ein Skandalon.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.1999
Wenn man dieses Wort aufgriff, dann zeigte man sein Sterben als Erfüllung und überwand damit das Skandalon des Kreuzes.
Conzelmann, H.: Jesus Christus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19094
Damit wird aber die innige Einheit von Wort und Sache zu einem hermeneutischen Skandalon.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 370
Bei Canovas Bildnis allerdings erscheint das Skandalon in der Form hochgradig sublimiert.
Busch, Werner: Das sentimentalische Bild, München: Beck 1993, S. 123
Zitationshilfe
„Skandalon“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Skandalon>, abgerufen am 16.12.2019.

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