Sklavenhaltergesellschaft, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSkla-ven-hal-ter-ge-sell-schaft
WortzerlegungSklavenhalterGesellschaft
eWDG, 1976

Bedeutung

historisch Gesellschaftsformation der Klassengesellschaft, deren Produktionsweise auf dem privaten Eigentum an Produktionsmitteln und Sklaven beruhte

Typische Verbindungen
computergeneriert

antik

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sklavenhaltergesellschaft‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ja, weil sonst haben wir ja eine Sklavenhaltergesellschaft, wenn Arbeit verkauft werden kann.
Der Tagesspiegel, 13.04.2002
In China hat auch nie eine Sklavenhaltergesellschaft existiert wie in Ägypten und im alten Rom.
Die Zeit, 10.10.1969, Nr. 41
Im Kern aber soll die avancierte Technik eine Sklavenhaltergesellschaft nach bekannten Vorbildern ermöglichen.
Süddeutsche Zeitung, 30.12.2002
Wie erklärt man den Nachfahren einer Sklavenhaltergesellschaft den Begriff „Gemeinwohl“?
Die Zeit, 20.07.1990, Nr. 30
Sie begann mit dem Zerfall der Urgemeinschaft und erlebte in der Sklavenhaltergesellschaft ihren ersten Aufschwung (Aristoteles).
Zimmermann, Hartmut (Hg.): DDR-Handbuch - P. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1985], S. 8350
Zitationshilfe
„Sklavenhaltergesellschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sklavenhaltergesellschaft>, abgerufen am 21.09.2019.

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