Slang, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Slangs · Nominativ Plural: Slangs
Aussprache
HerkunftEnglisch
eWDG, 1976

Bedeutungen

1.
abwertend nachlässige, oft fehlerhafte Umgangssprache, besonders im Englischen
Beispiel:
Slang sprechen
2.
Ausdrucksweise bestimmter sozialer und beruflicher Gruppen
Beispiele:
der Slang der Mediziner
die Artisten unterhielten sich in ihrem Slang
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Slang m. ‘nachlässige Umgangssprache’, Übernahme (1. Hälfte 19. Jh.) von engl. slang ‘Berufs-, Sondersprache, familiäre, lässige und zu Neuerungen neigende Sprechweise’. Zuerst nur auf engl. (Londoner), dann auch auf amerik.-engl. und im 20. Jh. auf dt. Formen der Umgangssprache bezogen (vgl. deutscher Slang). Als Terminus der Sprachwissenschaft Bezeichnung für ‘Sondersprache’ oder ‘Soziolekt’. Herkunft unbekannt.

Thesaurus

Synonymgruppe
(saloppe) Umgangssprache · Slang · Straßenjargon · saloppe Ausdrucksweise  ●  ↗Jargon  verhüllend · ↗Argot  fachspr., franz. · Gassensprache  geh., veraltet
Oberbegriffe
Assoziationen
  • im Gespräch üblich · ↗kolloquial · ↗umgangssprachlich
  • allgemein verständlich ausgedrückt · allgemeinverständlich ausgedrückt · ↗alltagssprachlich · auf eine einfache Formel gebracht · einfach ausgedrückt · im Volksmund · in Alltagsdeutsch · in einfachem Deutsch · in einfachen Worten · in einfacher Sprache · in informellem Sprachgebrauch · in lässiger Redeweise · ↗landläufig (ausgedrückt) · salopp gesprochen · vereinfacht gesagt · volksmundlich  ●  ↗umgangssprachlich  Hauptform · auf gut Deutsch gesagt  ugs. · einfach gesagt  ugs. · ↗gemeinsprachlich  fachspr. · in die Tüte gesprochen  ugs. · so dahin gesagt  ugs.
  • Alltagssprache · ↗Umgangssprache · ↗Volksmund

Typische Verbindungen
computergeneriert

Dialekt Jargon Mischung Sprache Umgangssprache amerikanisch australisch beherrschen breit englisch formulieren irisch jugendlich lokal reden singen verfallen übersetzen übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Slang‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was sowieso nicht lange auf sich warten ließe, ist ein eigener Slang.
Süddeutsche Zeitung, 16.03.2002
Die meisten Fans hier verstehen den Slang der Texte nur bruchstückhaft.
Die Zeit, 21.03.1997, Nr. 13
Er spricht eine fast unübersetzbare Mischung aus Dialekt und obszönem Slang.
Der Tagesspiegel, 12.10.2004
Dazu stehen Texte in einem grauenvollen Kauderwelsch aus Deutsch und englisch-amerikanischem Slang.
Die Welt, 21.06.1999
Viele gefallen sich in der Art ihres hohen Gebieters und nehmen schon langsam seinen Slang an.
Schröter, Heinz: Ich, der Rentnerkönig, Genf: Ariston 1985, S. 197
Zitationshilfe
„Slang“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Slang>, abgerufen am 19.12.2018.

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