Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Slapstick, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Slap-stick
Wortbildung  mit ›Slapstick‹ als Erstglied: Slapstickkomödie
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

a)
Slapstickkomödie
b)
derbkomische Einlage, grotesk-komischer Gag, wobei meist die Tücke des Objekts als Mittel eingesetzt wird
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Slapstick m. ‘Schwank, Posse, groteske Szene (in Lustspiel oder Film)’, Übernahme (20. Jh.) von gleichbed. engl. slapstick, eigentlich ‘(Narren)pritsche, Holzklapper’, zu engl. slap ‘Schlag (mit der flachen Hand)’, aus nd. Slappe ‘klatschender Schlag’ (s. Schlappe) und engl. stick ‘Stock’ (s. Stecken).

Thesaurus

Kunst
Synonymgruppe
Blödelei · Kintopp (im Film) · Klamauk · Klamotte · Situationskomik · grotesker Gag · platte Komik  ●  Slapstick  engl.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Slapstick‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Slapstick‹.

Verwendungsbeispiele für ›Slapstick‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Van Veen inszeniert Slapstick Nummern genauso artistisch wie das leise wehmütige Lied. [Die Zeit, 06.01.1986, Nr. 01]
Bevor sie zu Ende war, glitt sie immer tiefer in Slapstick. [Die Zeit, 20.03.1964, Nr. 12]
Als es neben dem Presto auch ein Andante gab, war das Überleben des Slapsticks für eine lange Zeit gesichert. [Süddeutsche Zeitung, 30.03.2002]
Zudem wechselt das Genre der kleinen Geschichte vom Drama zum Slapstick. [Süddeutsche Zeitung, 03.06.2000]
Dabei geriet diese Story aber an den Rand eines tragikomischen Slapsticks. [Süddeutsche Zeitung, 22.07.1997]
Zitationshilfe
„Slapstick“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Slapstick>.

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