Soldbuch, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungSold-buch (computergeneriert)
WortzerlegungSoldBuch
eWDG, 1976

Bedeutung

Militär, veraltend Personalausweis des deutschen Soldaten, der Mannschaften und Unteroffiziere im 2. Weltkrieg

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch das habe er "erst später an Hand meines Soldbuches" festgestellt.
Die Zeit, 26.07.1996, Nr. 31
Sie fragten die beiden nach ihrer Einheit, ihren Soldbüchern, Urlaubsbescheinigungen.
Süddeutsche Zeitung, 06.05.1995
Du hast doch die Bilder in Deinem Notizbuch, bzw. in Deinem Soldbuch.
Brief von Irene G. an Ernst G. vom 01.12.1940, Feldpost-Archive mkb-fp-0270
Der Wert eines Menschen hängt nicht von seinem Soldbuch ab.
Tucholsky, Kurt: An Walter Hasenclever, 14.03.1933. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1933], S. 9689
Im Soldbuch waren auf der ersten Seite eingeklebt 10 Gebote für den Soldaten.
o. A.: Siebenundsiebzigster Tag. Freitag, 8. März 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 1246
Zitationshilfe
„Soldbuch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Soldbuch>, abgerufen am 18.04.2019.

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