Sommerlatte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
WorttrennungSom-mer-lat-te
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

lodern · Lode · Sommerlatte
lodern Vb. ‘mit heller, großer Flamme brennen, emporflammen’, frühnhd. (md.) ludern ‘emporflammen’ (15. Jh.), lodern (16. Jh.), eigentlich wohl ‘emporwachsen’ (vgl. westfäl. lodern ‘üppig wachsen, wuchern’, in der Bedeutung ‘emporflammen’ durch Lohe ‘Flamme’ beeinflußt?). Verwandt mit nhd. (nd.) Lode f. mnd. lōde, (hd.) Lote ‘Schößling, Jungtrieb, Zweig’, älter in ahd. sumarlota, -lata (um 800), mhd. sumerlate, -latte, asächs. sumarloda, mnd. somer-, sommerlade, nhd. Sommerlatte f. ‘Sommertrieb’. Zu ahd. liotan ‘hervorsprießen, wachsen’ (9. Jh.; vgl. irliotan, 8. Jh.), so daß Anschluß an die unter ↗Leute (s. d.) angeführte Wurzel ie. *leudh- ‘emporwachsen, hochkommen’ möglich ist.
Zitationshilfe
„Sommerlatte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sommerlatte>, abgerufen am 20.07.2019.

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