Sommerwohnung

WorttrennungSom-mer-woh-nung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Wohnung auf dem Land, die dem Aufenthalt bes. während des Sommers dient

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gelegentlicher Sommerreisen unbeschadet, bezogen wir, ehe ich zur Schule ging, alljährlich Sommerwohnungen in der Umgebung.
Benjamin, Walter: Berliner Kindheit um Neunzehnhundert. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.), Gesammelte Schriften Bd. 4,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1932-1938], S. 236
Radlos nach einer tollen Fahrt durch den Garten der Sommerwohnung endete der Wagen.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 08.03.1923
Die alten, nun überzähligen Häuser ehemaliger Kleinbauern sind heute zu Sommerwohnungen geworden.
Die Zeit, 26.06.1987, Nr. 27
Man nenne die Sommerwohnung, in deren Garten man sich während der Visite einen Schnupfen geholt zu haben glaubt, nicht gleich Mördergrube.
Stettenheim, Julius: Der moderne Knigge. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1902], S. 9946
Nebenstraßen hatte die Berlinerstraße nicht, und in ihr waren meist kleine, nur für Sommerwohnungen eingerichtete Häuser, die durch Gärten voneinander getrennt waren.
Bismarck, Hedwig von: Erinnerungen aus dem Leben einer 95jährigen. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 7200
Zitationshilfe
„Sommerwohnung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sommerwohnung>, abgerufen am 18.10.2019.

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