Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sondergott, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Sondergott(e)s · Nominativ Plural: Sondergötter
Worttrennung Son-der-gott
Wortzerlegung sonder- Gott
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Religionswissenschaft Gottheit, deren Funktion auf einen sehr eng zeitlich oder räumlich abgegrenzten Wirkungsbereich in der Natur oder im Menschenleben beschränkt ist oder die nur von einem Teil der Kultgemeinde verehrt wird

Verwendungsbeispiele für ›Sondergott‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im ersten Fall entsteht dagegen ein Sondergott des politischen Verbandes als solchen. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 227]
Die persönliche Anhänglichkeit an einen Sondergott ist mehr als »Wissen« und wird eben deshalb als »Glaube« bezeichnet. [Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 315]
Zitationshilfe
„Sondergott“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sondergott>.

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