Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sorgenkind, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Sorgenkind(e)s · Nominativ Plural: Sorgenkinder
Aussprache 
Worttrennung Sor-gen-kind
Wortzerlegung Sorge Kind
eWDG

Bedeutung

jmd., um den man sich immer Sorgen machen muss
Beispiel:
der älteste Sohn war und blieb das Sorgenkind der Familie
übertragen
Beispiel:
die Wasserversorgung dieser Stadt, bisher ein Sorgenkind, wurde durch den Talsperrenbau gesichert

Thesaurus

Synonymgruppe
Problemkind · Sorgenkind
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Sorgenkind‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sorgenkind‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sorgenkind‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zahl der Sorgenkinder ist eher größer als kleiner geworden. [Die Zeit, 04.09.2013 (online)]
In den ersten Jahren der Emigration ist der Biograph seinem Sorgenkind so nah wie nie. [Die Zeit, 24.04.1995, Nr. 17]
Selbst die reichsten europäischen Länder haben ihre Sorgenkinder, die „strukturschwachen Gebiete“. [Die Zeit, 06.09.1985, Nr. 37]
Gerade die einst attraktivste Region des Landes ist zum größten Sorgenkind geworden. [Die Zeit, 09.05.1980, Nr. 20]
Und vielleicht finden sich ja auch für andere Sorgenkinder noch kreative Lösungen. [Süddeutsche Zeitung, 31.03.2003]
Zitationshilfe
„Sorgenkind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sorgenkind>.

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