Souveränitätsbegriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Souveränitätsbegriff(e)s · Nominativ Plural: Souveränitätsbegriffe
Aussprache
WorttrennungSou-ve-rä-ni-täts-be-griff

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Darum müsse auch der geltende Souveränitätsbegriff und das anzuwendende Völkerrecht eine Veränderung erfahren.
Die Zeit, 09.02.1959, Nr. 06
Die Völkergemeinschaft setzt einen anderen Souveränitätsbegriff als den des Nationalismus voraus.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 18844
Der klassische staatliche Souveränitätsbegriff war ausschließlich auf die Macht gestützt, auf die Kontrolle von Bevölkerung und Territorium.
Die Zeit, 18.02.2008, Nr. 07
Es handelt sich bei Pufendorf keineswegs um eine einfache Übernahme des Souveränitätsbegriffes von Bodin oder des Begriffes der absoluten Monarchie des Hobbes.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 333
Folgenschwerer sind die theologisch-philosophische Unterbauung des neuzeitlichen Souveränitätsbegriffs sowie die unabgerissene Kontinuität und Übermittlung naturrechtlicher Elemente durch Staatskirchentum und »Parlamente« an die Aufklärung.
Honigsheim, P.: Gallikanismus. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1681
Zitationshilfe
„Souveränitätsbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Souveränitätsbegriff>, abgerufen am 24.05.2019.

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