Souveränitätsrecht, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Souveränitätsrecht(e)s · Nominativ Plural: Souveränitätsrechte
Aussprache
WorttrennungSou-ve-rä-ni-täts-recht
WortzerlegungSouveränitätRecht
eWDG, 1976

Bedeutung

Beispiele:
am 25. März 1954 wurden der DDR die Souveränitätsrechte durch die Sowjetunion übertragen
die vollen Souveränitätsrechte wahrnehmen
einem Volk die Ausübung seiner Souveränitätsrechte gewähren

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abgabe Abtretung Anerkennung Aufgabe Ausübung Einschränkung Gemeinschaft Institution Mitgliedstaat Nationalstaat Preisgabe Transfer Verletzung Verzicht abgeben abtreten aufgeben ausüben einschränken gewiss national respektieren staatlich verletzen verzichten wesentlich Übertragung übertragen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Souveränitätsrecht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach meinem Dafürhalten spiegelt sich darin vielmehr eine Ausübung des Souveränitätsrechtes gemäß den wertvollsten Traditionen eines verantwortungsbewußten Selbstinteresses wider.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1966]
Humanitäre Intervention mit Kriegsmitteln stößt auf das Souveränitätsrecht und das immer noch bestehende grundsätzliche Interventionsverbot.
Die Welt, 13.04.1999
Sie hebt weder das Souveränitätsrecht der Nationen zur Kriegführung noch die Existenz der Rüstungen auf.
Die Zeit, 16.11.1979, Nr. 47
Wir erkennen an, daß die Republik Korea das unveräußerliche Souveränitätsrecht besitzt, ihre eigenen Probleme zu lösen.
Die Zeit, 13.08.1953, Nr. 33
Zitationshilfe
„Souveränitätsrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Souveränitätsrecht>, abgerufen am 19.09.2019.

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