Sozialstaat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung So-zi-al-staat
Wortzerlegung sozialStaat1
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

demokratischer Staat, der bestrebt ist, die wirtschaftliche Sicherheit seiner Bürger zu gewährleisten und soziale Gegensätze innerhalb der Gesellschaft auszugleichen

Typische Verbindungen zu ›Sozialstaat‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sozialstaat‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sozialstaat‹

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In dieser Logik des Sozialstaats kann es ein Zuviel nicht geben.
Die Welt, 04.09.2003
Es ist umgekehrt ein Auftrag, entschieden weiter zu machen mit den Reformen unseres Sozialstaats.
Der Tagesspiegel, 03.02.2003
Sowohl der liberale Rechtsstaat wie der Sozialstaat sind heute auch von den Konservativen programmatisch übernommen worden.
Weizsäcker, Carl Friedrich von: Bewußtseinswandel, München: Hanser 1988, S. 131
In den achtziger Jahren sah man angesichts der wirtschaftlichen Probleme des Landes und der wachsenden Staatsverschuldung vom weiteren Ausbau des Sozialstaats ab.
o. A. [jsc]: Sozialdemokratische Arbeiterpartei Schwedens. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1994]
Entscheidend ist dabei, daß der Begriff des Sozialstaates mit dem des Rechtsstaates verbunden wird.
Wendt, S.: Wohlfahrtsstaat. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 24604
Zitationshilfe
„Sozialstaat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sozialstaat>, abgerufen am 29.10.2020.

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