Spätaussiedler, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Spätaussiedlers · Nominativ Plural: Spätaussiedler
Aussprache 
Worttrennung Spät-aus-sied-ler
Wortzerlegung  spät Aussiedler
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Aussiedler, der ab etwa 1980 in die Bundesrepublik Deutschland gekommen ist

Typische Verbindungen zu ›Spätaussiedler‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Spätaussiedler‹.

Verwendungsbeispiele für ›Spätaussiedler‹

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Auch die Zahl der Spätaussiedler ging seit 1998 beständig zurück.
Die Welt, 27.08.2005
Spätaussiedler, die bereits kriminell geworden sind, haben es allerdings besonders schwer.
Süddeutsche Zeitung, 31.03.2003
Spätaussiedler mit "deutschem Blut" in den Adern dürfen einwandern, sowjetische Juden sind unerwünscht.
Der Spiegel, 01.10.1990
Als ausgesprochen technischen Begriff kennt das Sozialrecht den Spätaussiedler nicht.
o. A. [rl]: Spätaussiedler. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1974]
Bei der Vergabe von Aufträgen durch die öffentliche Hand sind Spätaussiedler in den ersten 10 Jahren nach Verlassen der Aussiedlungsgebiete bevorzugt zu berücksichtigen.
o. A.: Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge (BVFG). In: BGBl I, 19.05.1953, S. 193
Zitationshilfe
„Spätaussiedler“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sp%C3%A4taussiedler>, abgerufen am 28.11.2021.

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