Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Spätlese, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Spätlese · Nominativ Plural: Spätlesen
Aussprache  [ˈʃpɛːtleːzə]
Worttrennung Spät-le-se
Wortzerlegung spät Lese
eWDG

Bedeutungen

1.
Weinlese am Ende des Herbstes nach dem normalen Zeitpunkt der Lese
2.
Wein aus vollreifen, aus in 1 geernteten Trauben

Typische Verbindungen zu ›Spätlese‹ (berechnet)

Entdeckung hessisch mülheimer riesling süß trocken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Spätlese‹.

Verwendungsbeispiele für ›Spätlese‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das sieht auch nicht besonders appetitlich aus, aber daraus wird eine hervorragende Spätlese. [Süddeutsche Zeitung, 31.10.2000]
Eine Spätlese aus guter Lage unter zehn Mark ist heute praktisch nur noch auf direktem Weg zu haben. [Der Tagesspiegel, 13.01.2001]
Mancher Wein, der in normalen Jahren keine Spätlese wurde, kann es in diesem Jahr werden. [Die Zeit, 22.09.1955, Nr. 38]
Wer zu spät liest, den bestraft das Leben, mit Spätlese nicht unter 100 Flaschen. [Süddeutsche Zeitung, 02.11.2002]
Da man sich auf so winzigem Raum nicht erst näherzukommen braucht, tauschen wir gleich mal Krabbensuppe gegen Spätlese. [Süddeutsche Zeitung, 21.01.1998]
Zitationshilfe
„Spätlese“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sp%C3%A4tlese>.

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