Spat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Spat(e)s · Nominativ Plural: Spate/Späte
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Spat‹ als Letztglied: Feldspat · Fluss-Spat · Flussspat · Kalkspat · Schwerspat · Zinkspat
eWDG

Bedeutung

Geologie Mineral, das sich nach mehreren Richtungen gut spalten lässt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Spat m. glanzloses, blättrig brechendes und schiefrig spaltbares Mineral, häufig in Zusammensetzungen wie Flußspat (s. d.) sowie Feld-, Kalkspat, ahd. (11. Jh.), mhd. spat (mit nicht gesicherter Vokalquantität) ‘blättrig brechendes Gestein, Splitter’, mnd. spāt führt wie verwandtes Spaten und Span (s. d.) auf ie. *sp(h)ē-, *sp(h)ə- in Worten für ‘langes, flaches Holzstück’, mit denen das Mineral auf Grund seiner Sprödigkeit und leichten Spaltbarkeit vergleichbar ist.

Thesaurus

Mathematik
Synonymgruppe
Parallelepiped  fachspr. · Spat  fachspr.
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiel für ›Spat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Zusatz von fünfzehn Prozent zum sogenannten Neugemenge aus Sand, Soda und Spat war längst gang und gäbe.
Die Zeit, 07.11.1980, Nr. 46
Zitationshilfe
„Spat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spat>, abgerufen am 17.09.2021.

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