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Spat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Spat(e)s · Nominativ Plural: Spate/Späte
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Spat‹ als Letztglied: Eisenspat · Feldspat · Fluss-Spat · Flussspat · Kalkspat · Schwerspat · Zinkspat
eWDG

Bedeutung

Geologie Mineral, das sich nach mehreren Richtungen gut spalten lässt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Spat m. glanzloses, blättrig brechendes und schiefrig spaltbares Mineral, häufig in Zusammensetzungen wie Flußspat (s. d.) sowie Feld-, Kalkspat, ahd. (11. Jh.), mhd. spat (mit nicht gesicherter Vokalquantität) ‘blättrig brechendes Gestein, Splitter’, mnd. spāt führt wie verwandtes Spaten und Span (s. d.) auf ie. *sp(h)ē-, *sp(h)ə- in Worten für ‘langes, flaches Holzstück’, mit denen das Mineral auf Grund seiner Sprödigkeit und leichten Spaltbarkeit vergleichbar ist.

spät · verspäten
spät Adj. Adv. ‘in der Zeit fortgeschritten, gegen Ende eines Zeitabschnitts, nicht (recht)zeitig’, ahd. spāti (9. Jh.; vgl. spātīn f. ‘Langsamkeit’, um 800), mhd. spæte, mnd. mnl. spāde, nl. spa(de); vgl. dazu das Adverb ahd. spāto (9. Jh.), spāt(e), mnd. spāde sowie den Komparativ got. spēdiza ‘späterer’ und den Superlativ got. spēdumists ‘der letzte’. Auszugehen ist von einer Bedeutung ‘sich hinziehend, in der Zeit fortgeschritten’, so daß an die unter sparen und sputen (s. d.) entwickelte Wurzel ie. *sp(h)ē(i)-, *spī- und *sphē-, *sphə- ‘gedeihen, sich ausdehnen, vorwärtskommen, Erfolg haben, gelingen’ angeknüpft werden kann. – verspäten Vb. reflexiv ‘erst nach der vereinbarten Zeit kommen’, mhd. verspæten, verspāten, auch ‘versäumen’; vgl. ahd. spāten ‘sich verspäten’ (um 1000).

Thesaurus

Mathematik
Synonymgruppe
Parallelepiped  fachspr. · Spat  fachspr.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Spat‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Spat‹.

bologneser

Verwendungsbeispiele für ›Spat‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Zusatz von fünfzehn Prozent zum sogenannten Neugemenge aus Sand, Soda und Spat war längst gang und gäbe. [Die Zeit, 07.11.1980, Nr. 46]
Zitationshilfe
„Spat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spat>.

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