Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Speierling, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Spei-er-ling
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Speierling · Spierling2
Speierling, Spierling2 m. landschaftlich ‘Vogelbeerbaum’. Auszugehen ist von ahd. spīrboum (10. Jh.), spätmhd. spīr-, sperboum, mnd. sperbōm, gebildet wohl zu ahd. sperawa, spiere f. ‘(Vogel)beere’. Weiteres ungewiß. Nhd. in vielen mundartlichen Varianten und Zersprechungen wie Sperbel, Sperwe, Sparbe, Sperbling, Sperberbaum, Sperbirnbaum, Spirlingbaum u. a. Vgl. Marzell 4, 422 ff.

Typische Verbindungen zu ›Speierling‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Speierling‹.

Verwendungsbeispiele für ›Speierling‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Kuratorium aus Forstfachleuten und Naturschutzvertretern hat den Speierling zum Baum des Jahres 1993 gewählt, weil er vom Aussterben bedroht sei. [o. A. [cs]: Speierling. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]]
In einem landesweiten Programm sollen Holzapfel, Wildbirne, Speierling und andere vergessene Wildobstarten nun erfaßt und gefördert werden. [Die Zeit, 21.08.1987, Nr. 35]
Im Auftrag des Ministeriums wurden die Vorkommen des Wild‑Apfels, auch Holz‑Apfel genannt, und weiterer seltener Baumarten wie Speierling, Wild‑Birne, Flaum‑Eiche und Elsbeere bundesweit erfasst. [Die Zeit, 23.04.2013 (online)]
Zitationshilfe
„Speierling“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Speierling>.

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