Sphärenharmonie, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Sphä-ren-har-mo-nie
eWDG, 1976

Bedeutung

nach der Annahme der Pythagoreer harmonische, jedoch für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbare Töne, die angeblich die Himmelskörper durch ihre Bewegung hervorbringen

Typische Verbindungen zu ›Sphärenharmonie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sphärenharmonie‹.

Verwendungsbeispiele für ›Sphärenharmonie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Theorie war der erste Anstoß für die in der Geistesgeschichte immer wieder auftretende Rede von der Sphärenharmonie.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2492
Von der schwingenden Saite zur kosmischen Sphärenharmonie war es für Pythagoras nur ein kleiner Schritt.
Die Zeit, 08.01.2001, Nr. 02
Im Universum selbst schlummert Musik, eine Art romantischer Wiedererweckung uralter Vorstellungen von der Sphärenharmonie.
Blume, Friedrich: Romantik. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 28469
Das Kirren und Sirren der Bläser ist Sphärenharmonie; die Zeit in den leuchtend aufgespreizten Choralsätzen wirkt wie in höchster Spannung eingefroren.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.1997
In Ihrem Theater verknüpfen Sie Farbprojektionen und Skrjabin-Sonaten, die Betrachtung des Sternenhimmels mit Musik der Sphärenharmonie.
Der Tagesspiegel, 30.11.1999
Zitationshilfe
„Sphärenharmonie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sph%C3%A4renharmonie>, abgerufen am 26.10.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Sphärengesang
Sphäre
speziös
Spezimen
Spezifizität
Sphärenklang
Sphärenmusik
Sphärik
sphärisch
Sphäroid