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Spießbürgerlichkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Spießbürgerlichkeit · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Spieß-bür-ger-lich-keit
Wortzerlegung spießbürgerlich -keit
eWDG

Bedeutung

abwertend Gesinnung, Einstellung eines Spießbürgers

Verwendungsbeispiele für ›Spießbürgerlichkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also gibt er sich größte Mühe, die Duftmarken der Spießbürgerlichkeit ordentlich über den Text zu verteilen. [Der Tagesspiegel, 22.04.2001]
Am Anfang stand aber das Aufbegehren gegen Spießbürgerlichkeit und obrigkeitsstaatliche Traditionen in Deutschland. [Der Tagesspiegel, 01.12.1998]
Wer weiß, ob Fischer ohne die Erfahrung der Spießbürgerlichkeit in Deutschlands führende Revoluzzer‑Liga aufgestiegen wäre? [Die Zeit, 16.05.2011, Nr. 20]
Inzwischen praktizieren ihre Vertreter das Gegenteil, legen um ihr Privatleben einen Schleier der Spießbürgerlichkeit. [Bild, 31.08.2004]
Es gibt aber Fälle, wo die Spießbürgerlichkeit des Ausdrucks derart zum Himmel brüllt, daß man einfach nicht schweigen kann. [Die Zeit, 16.06.1949, Nr. 24]
Zitationshilfe
„Spießbürgerlichkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spie%C3%9Fb%C3%BCrgerlichkeit>.

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