Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Spießchen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Spieß-chen
Wortbildung  mit ›Spießchen‹ als Letztglied: Partyspießchen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

spitzes Stäbchen, auf das ein kleines, mundgerechtes Stück einer festen Speise aufgespießt ist, sodass es bequem vom Teller genommen werden kann

Verwendungsbeispiele für ›Spießchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Koch erscheint nur in gewissen Abständen, und die Spießchen sind nicht sehr groß. [Der Tagesspiegel, 02.01.2005]
Auf jede Artischocke gibt man eine Auster und befestigt sie mit einem Spießchen. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 141]
Man nimmt mit Pokerface mindestens drei Spießchen hintereinander und tröstet sich mit dem hohen Proteingehalt. [Der Tagesspiegel, 08.05.2005]
Käsegebäck und Spießchen lassen sich besonders nett auf Teakholz anrichten. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 107]
Seine Geheimrezepte für feurige Saucen und Spießchen hat er aus der Heimat mitgebracht. [Bild, 26.08.2002]
Zitationshilfe
„Spießchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spie%C3%9Fchen>.

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