Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Spottgeld, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Aussprache 
Worttrennung Spott-geld
Wortzerlegung Spott Geld
eWDG

Bedeutung

siehe auch Spottpreis
Beispiel:
etw. für, um ein Spottgeld bekommen

Verwendungsbeispiele für ›Spottgeld‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer zu früh geht, den bestrafen die dortigen Vereinsbosse mit Spottgeldern. [Süddeutsche Zeitung, 13.06.1994]
Wer wittert dort nicht die großartige Gelegenheit, einen edlen alten Perserteppich zu einem Spottgeld zu erwerben? [Die Zeit, 28.02.1966, Nr. 09]
Die kostbaren Araberhengste sollen schließlich für ein Spottgeld als Karrentiere verkauft worden sein. [Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 28]
Der Philharmonische Chor Prag, für eine Verdi‑Aufführung ohnehin ins Fürstentum verpflichtet, stimmte sich für ein Spottgeld auf den frommen Zauber ein. [Der Spiegel, 11.01.1982]
Die Menschen der DDR und ihr Grund und Boden seien "samt volkseigener Immobilien letztlich für ein Spottgeld aufgekauft, verscherbelt, ausgeschlachtet, ruiniert" worden. [Süddeutsche Zeitung, 28.07.2000]
Zitationshilfe
„Spottgeld“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spottgeld>.

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