Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Spottlust, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Spott-lust
Wortzerlegung Spott Lust
eWDG

Bedeutung

Lust zum Spotten
Beispiel:
sein albernes Benehmen reizte ihre Spottlust

Verwendungsbeispiele für ›Spottlust‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In diesem Werk zeigt sich ein neuer Zug, seine Spottlust. [Uaraszti, Emile: Gounod. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 32400]
Er malte Bilder über Bilder, und nicht selten tat er es mit großer Spottlust. [Die Zeit, 11.10.2010, Nr. 41]
Das alles sagte sie mit fröhlicher Spottlust, wurde aber dann ernst. [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 599]
Ein kleiner, wacher Herr mit der offenbar erblichen Spottlust in den Augen öffnet uns. [Die Welt, 15.07.2002]
Der Ressortleiter hat gefragt, wo meine alte kritische Spottlust hin sei. [Die Zeit, 19.09.2011, Nr. 38]
Zitationshilfe
„Spottlust“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spottlust>.

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