Spottname, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Spott-na-me
Wortzerlegung Spott Name
eWDG

Bedeutung

Spitzname, der jmdn., etw. verspotten soll
Beispiel:
Seine Erscheinung machte mir den Spottnamen [Rhinozeros], den er beim Personal führte, wohl begreiflich [ Th. MannKrull8,416]

Thesaurus

Synonymgruppe
Beiname · Neckname · Spottname  ●  Spitzname  Hauptform · Cognomen  fachspr., lat. · Kognomen  fachspr., lat. · Übername  fachspr., Sprachwissenschaft
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Spottname‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Spottname‹.

Verwendungsbeispiele für ›Spottname‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Schreibgerät wurde dann stellvertretend für den Schreiber genannt und schließlich zu einer Art Spottname für ihn. [Röhrich, Lutz: Kalmäuser, kalmäusern (klamüsern). In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 28964]
Was als Spottname gedacht war, wird von den Minette‑Bewohnern nicht ohne Stolz getragen. [Die Zeit, 01.07.1983, Nr. 27]
Weißkittel ist heute ein Spottname, vor allem für die Zunft der Ärzte. [Die Welt, 15.07.2005]
Es blieb dabei; "Reverend 911", Pastor Notruf, wurde sein Spottname. [Die Welt, 15.03.2000]
Eine ursprünglich von Außenstehenden als Spottname gedachte Bezeichnung für diese Gruppe wurde mit der Zeit zu einem festen Begriff in der deutschen Kunstgeschichte. [Der Tagesspiegel, 27.03.2005]
Zitationshilfe
„Spottname“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Spottname>.

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