Sprachempfinden, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungSprach-emp-fin-den
WortzerlegungSpracheEmpfinden

Typische Verbindungen
computergeneriert

fein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Sprachempfinden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Solche Sätze, leicht hingeworfen, lassen doch auf ein grobschlächtiges Sprachempfinden schließen.
Süddeutsche Zeitung, 04.09.1999
Auch scheint das neuzeitliche Sprachempfinden eine gewisse Verengung in der Anwendung des Begriffs anzuzeigen in Richtung auf den Moralismus.
Trillhaas, W.: Sittlichkeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 34866
Der Name sei zulässig und verletze nicht das Sprachempfinden, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Celle.
Die Welt, 06.11.2004
Je dicker bei einer Frau diese Datenleitung ist, um so größer ist ihr Sprachempfinden und ihre Assoziationsgabe.
o. A.: Weiblich denken - männlich denken. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1997 [1996]
Dabei kommt ihr sowohl ihre hohe Musikalität und ihr feines Sprachempfinden als auch ihre Vorbildung zugute.
Die Zeit, 04.05.1962, Nr. 18
Zitationshilfe
„Sprachempfinden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprachempfinden>, abgerufen am 14.12.2019.

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