Sprachenkampf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungSpra-chen-kampf
WortzerlegungSpracheKampf
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Auseinandersetzung um Rang und Geltung verschiedener Sprachen innerhalb eines Gemeinwesens

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Heute gilt vor allem »Sprachgemeinschaft«, im Zeitalter der Sprachenkämpfe, als ihre normale Basis.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 216
Als Grund, aus dem die Schweiz keinen Sprachenkampf kennt, weist Ammann <1> überzeugend den föderalistischen Aufbau der Schweiz nach.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1934, S. 897
Unglaublich bitter tobte der Sprachenkampf in der St. Michaelskirche in Philadelphia (1803 ff.).
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 877
Zitationshilfe
„Sprachenkampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprachenkampf>, abgerufen am 06.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Sprachengewirr
Sprachengenie
Sprachengemisch
Sprachenfrage
Sprachempfinden
Sprachenlernen
Sprachenpolitik
Sprachenproblem
Sprachenrecht
Sprachenschule