Sprachlosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungSprach-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungsprachlos-igkeit

Thesaurus

Synonymgruppe
Kommunikationslosigkeit · Sprachlosigkeit
Synonymgruppe
Sprachlosigkeit · ↗Stummheit
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Viel später erst, in einer vollkommen entspannten Situation, endet mit einem Mal die Zeit der Sprachlosigkeit.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2000
Was vorgibt, über die Sprache des Autors zu sprechen, ist nur eine andere Form von Sprachlosigkeit.
konkret, 1999
Die Sprachlosigkeit (Aphasie) kann noch durch sehr mannigfache verschiedene Defekte bedingt sein.
Mach, Ernst: Erkenntnis und Irrtum. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1905], S. 9630
Es ist in aller Trauer der Hang zur Sprachlosigkeit und das ist unendlich viel mehr als Unfähigkeit oder Unlust zur Mitteilung.
Benjamin, Walter: Ursprung des deutschen Trauerspiels. In: Tiedemann, Rolf u. Schweppenhäuser, Hermann (Hgg.) Gesammelte Schriften, Bd. 1,1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980 [1928], S. 397
Die »Sprachlosigkeit« des expressiven Symbolismus verhindert letztlich, da Alternativen nur durch Verbalisierung gedanklich disponibel werden können, deren Realisierung.
o. A.[Autorenkollektiv am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin]: Sozialistische Projektarbeit im Berliner Schülerladen Rote Freiheit. Frankfurt: Fischer Bücherei 1971, S. 91
Zitationshilfe
„Sprachlosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprachlosigkeit>, abgerufen am 20.05.2019.

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