Sprechmelodie

GrammatikSubstantiv
WorttrennungSprech-me-lo-die
WortzerlegungsprechenMelodie
eWDG, 1976

Bedeutung

Sprachwissenschaft charakteristische Folge von Veränderungen der Tonhöhe beim Sprechen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Folgt auf der betrübten Sprechmelodie wider Erwarten das Wort Erfolg, schlägt das EEG Alarm - allerdings, im Standardversuch, nur bei Frauen!
Der Tagesspiegel, 06.02.2002
Rückert erhält der göttlichen Rede den unentbehrlichen Schmuck: freie Rhythmen auf jambischer Basis verleihen den Versen durchweg eine packende Sprechmelodie.
Süddeutsche Zeitung, 13.12.1995
Die Stimme verfügte über keine eigentliche Sprechmelodie, sie modulierte nicht, sondern pfiff als ewig gehaltener Ton.
Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 22
Wenn irgendwo, so war in der Sprechmelodie dieser Schauspielerin zeitweilig ein wienerisches „Singen“ hörbar.
Die Zeit, 28.06.1963, Nr. 26
Ihre Anatomie deutet darauf hin, daß die Tonhöhe und die Sprechmelodie eine Schlüsselrolle gespielt haben.
Die Welt, 31.01.2005
Zitationshilfe
„Sprechmelodie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprechmelodie>, abgerufen am 23.10.2019.

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