Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Sprechmelodie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sprechmelodie · Nominativ Plural: Sprechmelodien
Aussprache 
Worttrennung Sprech-me-lo-die
Wortzerlegung sprechen Melodie
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft charakteristische Folge von Veränderungen der Tonhöhe beim Sprechen

Verwendungsbeispiele für ›Sprechmelodie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Rückert erhält der göttlichen Rede den unentbehrlichen Schmuck: freie Rhythmen auf jambischer Basis verleihen den Versen durchweg eine packende Sprechmelodie. [Süddeutsche Zeitung, 13.12.1995]
Folgt auf der betrübten Sprechmelodie wider Erwarten das Wort Erfolg, schlägt das EEG Alarm – allerdings, im Standardversuch, nur bei Frauen! [Der Tagesspiegel, 06.02.2002]
Die Stimme verfügte über keine eigentliche Sprechmelodie, sie modulierte nicht, sondern pfiff als ewig gehaltener Ton. [Schneider, Robert: Schlafes Bruder, Leipzig: Reclam 1992, S. 22]
Wenn irgendwo, so war in der Sprechmelodie dieser Schauspielerin zeitweilig ein wienerisches „Singen“ hörbar. [Die Zeit, 28.06.1963, Nr. 26]
Immer deutlicher wurde dann jedoch Kortners eigene Sprechmelodie in Tillmanns Reden hörbar. [Die Zeit, 30.03.1962, Nr. 13]
Zitationshilfe
„Sprechmelodie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprechmelodie>.

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