Sprechwerkzeug, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungSprech-werk-zeug
WortzerlegungsprechenWerkzeug
eWDG, 1976

Bedeutung

Körperteil, mit dessen Hilfe das Sprechen bewerkstelligt wird
Beispiel:
zu den Sprechwerkzeugen gehören Kehlkopf, Zunge, Gaumen, Lippen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann lallte ich irgendwelches Kauderwelsch, so, als wollte ich etwas sagen, hätte aber die Kontrolle über meine Sprechwerkzeuge verloren.
Süddeutsche Zeitung, 24.07.1999
Mit der Entwicklung des Denkens erfolgte sowohl eine Entwicklung der menschlichen Sprechwerkzeuge als auch der Sprache selbst, bis sie immer feiner und umfangreicher wurde.
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 112
Hier habe auf Fürbitte des heiligen Petrus Gott seinem Stellvertreter auf Erden Augenlicht und Sprechwerkzeug wunderbar wiedergegeben und sein Entkommen ermöglicht.
Die Welt, 24.12.1999
Der Spracherwerb durch das Kind setzt adäquate Reizverarbeitung des Gehirns und Koordination der Sprechwerkzeuge ebenso voraus wie die Speicherung von Lernerfahrungen.
Brack, Udo B.: Sprache. In: Asanger, Roland u. Wenninger, Gerd (Hgg.) Handwörterbuch Psychologie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1980], S. 21826
Seufzen und Summen dient der Einstimmung unserer Sprechwerkzeuge und es hilft, Schleim und Beläge von den Stimmbändern zu lösen.
Die Zeit, 21.01.2004, Nr. 04
Zitationshilfe
„Sprechwerkzeug“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprechwerkzeug>, abgerufen am 15.11.2019.

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