Sprengmine, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Sprengmine · Nominativ Plural: Sprengminen
Aussprache  [ˈʃpʀɛŋmiːnə]
Worttrennung Spreng-mi-ne
Wortzerlegung  sprengen1 Mine2
eWDG und ZDL

Bedeutung

Landmine, deren Zerstörungswirkung überwiegend aus dem enthaltenen Sprengstoff resultiert
siehe auch SprengbombeWDG
Beispiele:
Zwischen zwei Grenzzäunen erstreckte sich ein Minenfeld, die Sprengmine SM 70 – ein erfolgreicher Waffenexport der DDR bis nach Nordkorea – sollte Flüchtenden die Beine zerfetzen. [Welt am Sonntag, 16.10.2011]
Der Schützenpanzer fährt über eine Sprengmine und wird senkrecht in die Erde gewuchtet. [Welt am Sonntag, 15.12.2013]
In einer kalkuliert schmucklosen, asketischen, bis aufs Skelett abgemagerten Sprache erzählt sie von einem totalitären Land, das seine Einwohner mit Sprengminen am Überschreiten der Grenzen hindert. [Der Spiegel, 05.02.1990]
übertragen Es konnte sich eine Affäre daraus entwickeln, es konnte eine Sprengmine werden. [Reger, Erik [d. i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 192]
Ferner krochen nachts unsere beherzten Pioniere und auch Infanteristen unter das russische Drahtverhau, legten Sprengminen, zündeten sie an und bahnten uns […] die so sehr notwendigen Gassen. [Brief von Helmut Straßmann vom 24. Juli 1915. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1915], S. 253]

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„Sprengmine“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Sprengmine>, abgerufen am 27.07.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Sprengmeister
Sprengloch
Sprengladung
Sprengkraft
Sprengkörper
Sprengmittel
Sprengniet
Sprengpatrone
Sprengpunkt
Sprengring